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Narzissmus und Religiosität

Narzissmus entsteht bekannterweise, wenn ein Kind entweder emotional vernachlässigt oder über die Maßen gelobt wird.

In religiösen Familien kann es dann zu einer verstärkten Vernachlässigung des Kindes durch den Vater kommen, wenn es eine religiös geprägte Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater gibt, nach der die Erziehungsarbeit der Mutter obliegt und der Vater außerhäuslichen Aufgaben nachgeht: also weniger anwesend ist.

Wenn dann auch die Mutter nicht die Ressourcen hat, sich dem Kind emotional zuzuwenden, kann es narzisstische Züge entwickeln, unter dem Motto "Ich bin zwar als Kind nicht beachtet worden: aber in Zukunft werden mich alle beachten!"

Laut Victoria Rationi (Konzept "Religionskreislauf") ist ein unbewusstes Motiv für die Ergreifung des Priesterberufes oft eine verleugnete Vatersehnsucht, die der jeweilige Mann zu kompensieren versucht, indem er selbst eine väterliche Rolle (in seiner Gemeinde) einnimmt.

In islamischen Gesellschaften ist Narzissmus bei Männern häufig dann anzutreffen, wenn sie bereits als Kind bevorzugt behandelt werden im Vergleich zur Erziehung der Mädchen. Dieser Narzissmus kann dann in säkularen Ländern zu psychischen Konflikten führen, weil hier meist Leistungen vorzuweisen sind, wenn man gelobt werden will - und es nicht ausreicht, einfach ein Mann zu sein.

Kann Religion unglücklich machen?

Im aktuellen World Happiness Report 2019 sind unter den "unglücklichsten Ländern" einmal mehr die meisten hochreligiös (Vergleichsdaten aus den weltweiten Gallup Umfragen zur Wichtigkeit von Religion im Alltag):

World Happiness Report 2019 - 3

Religiophobie aufgrund von Homophobie in Religionen

Ein weiterer Grund für Religiophobie könnte die Homophobie in vielen Religionen sein, während Homosexualität in fast allen säkularen Gesellschaften akzeptiert wird:

Auch dazu gibt es einen Wikipedia Artikel .

Miron Zuckerman

Miron Zuckerman ist der Co-Autor eines Artikels über die Zusammenhänge zwischen Religiosität und Intelligenz:

Zuckerman, Miron, Silberman, Jordan & Hall, Judith A. (2013). The Relation Between Intelligence and Religiosity: A Meta-Analysis and Some Proposed Explanations. Personality and Social Psychology Review 17(4): 325-354.

Sind die Menschen in religiösen Ländern glücklicher?

Was sagen internationale Glücks-Statistiken über die Zufriedenheit der Menschen in religiös dominierten Ländern?

Bilden Sie sich ihre eigene Meinung:
https://en.wikipedia.org/wiki/World_Happiness_Report .

Sind religiöse Länder friedlicher?

Gibt es weniger Krieg oder kriegerische Konflikte in religiösen Ländern?

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Peace_Index .

Flüchten Menschen aus religiös dominierten Ländern in säkulare Länder?

Ist Religion ein Schlüsselfaktor für das Thema Flüchtlinge? Flüchten Menschen aus Krisenregionen in religiös dominierten Staaten in säkulare Länder?

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:
http://data.worldbank.org/indicator/SM.POP.REFG.OR .

Körperliche Gewalt und Religion

Legitimieren Religionen körperliche Gewalt?

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperstrafe .

Dekonversion Forum

Hier können Sie auch über Dekonversion (Austritt aus einer Glaubensgemeinschaft) diskutieren, indem Sie einen Kommentar posten.

Job für IslamwissenschafterInnen

In dieser Stelle für Islamwissenschafterinnen und Islamwissenschafter geht es darum, eine muslimische Organisation zu finden, die bereit ist, als Trägerverein für eine Umfrage unter muslimischen religiösen Führern zu fungieren:

Diese muslimischen Religionsführer sollen über ihre Beziehung zu ihren Müttern und Vätern befragt werden, wie das im christlichen Bereich etwa Karl Guido REY (Das Mutterbild des Priesters) gemacht hat.

Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden, ob auch im Islam ein Zusammenhang zwischen Religiosität und einer problematischen Vaterbeziehung besteht.