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Religion und Misogynie

Aus psychologischer Sicht können Religionen Misogynie bewirken, wenn die Rollenverteilung zwischen Müttern und Vätern zu einseitig ist:

Wenn nur die Mutter für die Kindererziehung und Kinderpflege zuständig ist, wie es von Religionen immer wieder gefordert wurde und wird, kommt es zur "Overprotection" des Kindes, und vor allem Söhne werden danach die Distanz zur Mutter suchen, vielleicht sogar einen Frauenhass entwickeln, wenn  emotionaler Missbrauch im Spiel war: 

Das ist dann der Fall, wenn der Sohn aufgrund der (körperlichen oder emotionalen) Abwesenheit des Vaters (der aufgrund religiöser Regelungen nicht zuständig ist für die Kindererziehung) für die Mutter die Rolle des Gesprächspartners für jede Sorge übernehmen muss, oder zärtliche Zuwendung von ihr eingefordert wird, auch wenn es der Jugendliche gar nicht mehr will (Übermütterung / Übermutterung).

Extremer kann die Misogynie werden, wenn die Religion tatsächlich Frauen als Menschen zweiter Klasse definiert: wenn also Jungen wie Könige behandelt werden und Frauen wie Dienerinnen. Diese Wertigkeit prägt sich in die Weltsicht dieses jungen Mannes ein: und er wird auch als Erwachsener Frauen als Menschen zweiter Klasse behandeln. Die Misogynie kann zu tätlicher häuslicher Gewalt werden, wenn es innerhalb einer Religion sogar die Erlaubnis dazu gibt (Koran-Sure).

Vgl. dazu die Bücher von Guido REY (Mutterkomplex des Priesters) und Nancy HARTEVELT-KOBRIN.

Was ist das Islamparadox?

Der Begriff "Islamparadox" taucht in der Diskussion über das Buch "Das Religionsparadox" von Victoria Rationi auf, in dem sie internationale Statistiken zur Friedlichkeit von Nationen mit der Religiosität dieser Länder vergleicht:

Dabei schneiden unter den hochreligiösen Ländern vor allem islamische Länder schlecht ab.

Aber der Begriff dürfte auch für andere Themen gelten, wie etwa die Tatsache, dass es keine Diskussion darüber gibt, warum die Gewalt gegen Kinder in islamischen Ländern so hoch ist, warum es fast nie Kinderschutzgesetze*) gibt, und welche Auswirkungen diese Gewalt auf muslimische Gesellschaften haben könnte (Stichwort Autoritärer Charakter / autoritäre Persönlichkeit = unterwürfige Menschen, die ein Aggressionspotential gegenüber Andersdenkenden in sich tragen).

*) https://en.wikipedia.org/wiki/Child_corporal_punishment_laws

Was bedeutet der Hashtag #iwasbeatentoo ?

Der Hashtag #iwasbeatentoo dürfte der Versuch sein, das Bewusstsein dafür zu wecken, dass Gewalt gegen Kinder in Arabisch-Islamischen Ländern im Vergleich zu den meisten europäischen und südamerikanischen Ländern sehr hoch ist: https://sites.google.com/view/islamic-parenting/iwasbeatentoo-was-bedeutet-der-hashtag .

Jedoch wird er anscheinend bisher noch fast nicht verwendet.

Das Foto dazu ist schön!